Individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL)

Als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) werden Leistungen bezeichnet, welche zusätzlich zu der von der Krankenversicherung abgedeckten Leistungen angeboten werden. IGeL-Leistungen werden nicht von Ihrer Krankenversicherung bezahlt sondern müssen von Ihnen selbst getragen werden.

  • Ultraschalluntersuchung der inneren Genitalorgane
  • Ultraschalluntersuchung der Brustdrüsen
  • Lagekontrolle eines Intrauterinpessars (Spirale) mittels Ultraschall
  • Knochenelastizitätsmessung mittels Ultraschall
  • Reisemedizinische Beratung und Impfungen
  • ärztliche Untersuchungen und Bescheinigungen
  • Ernährungsberatung
  • Körperfettanalyse und Bestimmung des Bodymaß-Index

Zusatzleistungen in der Schwangerschaft

  • First Trimester Screening
  • Zuckerbelastungstest (oGTT 75) zur Diagnostik des Schwangerschaftsdiabetes
  • Toxoplasmose-Screening
  • Screening der Schilddrüsenfunktion

Weitere Laborleistungen

  • Test auf Streptokokken
  • Eppstein-Barr-Virus
  • u.a.

Spezielle Laborleistungen

  • HPV -Test (Test auf Humane Papillomviren)
  • NMP 22- Test (Test auf Blasenkrebs)
  • M2-PK+Hb - Test (Test auf Darmkrebs)
  • Urinstatus
  • Leberstatus
  • Nierenstatus
  • Fettstoffwechselstatus
  • Hormonanalysen
  • Blutzucker-Tests
  • Bestimmung der Blutgruppe
  • u.a.

Individuelle Gesundheitsleistungen sind:

Vaginaler Ultraschall

... des Unterleibs als wesentliche Ergänzung zur Tastuntersuchung zum Erkennen oder zum Ausschluss von auffälligen Veränderungen im kleinen Becken (insbesondere der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke ) oder zur Lagekontrolle des Intrauterinpessars (″Spirale″)

Ultraschall der Brustdrüsen

... zur Erkennung oder zum Ausschluss nicht tastbarer Veränderungen als schmerzlose strahlenfreie Ergänzung zur Mammographie

Immunologischer Stuhltest (bis 49 Jahre)

... ist sensibler im Nachweis von verborgenem (okkultem) Blut im Stuhl als der herkömmliche Stuhltest ″Haem occult″ ohne vorherige spezielle Diät − dadurch verbesserte Früherkennung von Darmkrebs und anderen krankhaften Veränderungen des Darmes.

Enzymatischer Stuhltest ″MP2 K″

... mittels eines Enzyms (Tumormarker) lassen sich entzündliche sowie bösartige Veränderungen feststellen.

Gebärmutterhalsabstrich ″PAP″

... PAP Abstrich vom Gebärmutterhals oder der Scheidennarbe insbesondere für Frauen ab 35 Jahre zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalsabstrich ″Thin Prep″

... zur erweiterten Krebsvorsorge = Dünnschichtzytolgie Dieses moderne Verfahren der Zelluntersuchung ermöglicht eine höhere Früherkennungsrate von auffälligen Befunden im Vergleich zum herkömmlichen Zellabstrich, da alle abgestrichenen Zellen mit dem Abstrichträger Bürstchen in einem Flüssigmedium zur Untersuchung gelangen.

HPV−Test (Test auf Humane Papillomaviren)

... zur Risikoabschätzung einer möglichen späteren Gebärmutterhalskrebserkrankung als Ergänzung zum herkömmlichen Zellabstrich

NMP 22 − Blasenkrebstest

... der im Urin erhöhte Marker NMP 22 weist auf eine evtl. Blasenkrebserkrankung hin.

Knochenelastizitätsmessung

... mittels strahlenfreier Ultraschalltechnik kann Ihr individuelles Osteoporoserisiko ermittelt werden.

Reisemedizinische Beratung und Impfleistungen

Vergessen Sie bei aller Vorfreude auf den geplanten Urlaub nicht die notwendigen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit. Denken Sie rechtzeitig daran! Wir beraten Sie gern.

Ernährungsberatung

Körperfettanalyse und Bestimmung des Body − Mass − Index

Ärztliche Bescheinigungen

Ärztliche Untersuchungen

Zusatzleistungen in der Schwangerschaft

First Trimester Screening (Zertifizierung für Ersttrimesterscreening)

Individuelle Risikoberechnung für die häufigsten chromosomalen Fehlbildungen (Trisomie 21 = Morbus L. Down, Trisomie 13 und 18) mittels Ultraschall (Nackenhautfaltenmessung, Biometrie des Feten) und Blutuntersuchung bei der werdenden Mutter ; evtl. Entscheidungshilfe für oder gegen Fruchtwasseruntersuchung bei Risikoschwangerschaften mit einer Aussagesicherheit von 90 bis 95 %

nichtinvasiver Pränataltest (NIPT)

... individuelle Risikoberechnung für Trisomie 21,13 und 18, mittels Blutuntersuchung

Zuckerbelastungstest (oraler Glucosetoleranztest = OGTT 75)

Eine gestörte Zuckertoleranz bzw. eine diabetische Stoffwechsellage können mit dem oGTT erkannt werden, um somit Risiken für das ungeborene Kind und eine spätere Manifestation des Diabetes bei der Mutter abwenden zu können.

Spezielle Laboruntersuchungen:

Urinstatus

Untersuchung auf Blut, Eiweiß, weiße Blutkörperchen, Nitrit, Zucker ; Entzündungen und andere Erkrankungen u.a. der Harnwege können erkannt werden.

Leberstatus

Empfohlen bei langjähriger ″Leberbelastung″durch Medikamenteneinnahme z.B. durch die ″Pille″oder anderer Noxen z.B. regelmäßiger Alkoholgenuss

Nierenstatus

Zum Erkennen / Ausschluss von Nierenerkrankungen, − funktions− Störungen

Hormonanalyse

z.B. zur Prüfung der Verhütungsnotwendigkeit am Ende des Klimakteriums (Wechseljahre)

Blutzuckertest

Nüchternblutzuckertest zum Screening auf Diabetes

HIV − Test

zur Überprüfung des individuellen Risikoprofils (Test ist während der Schwangerschaft Kassenleistung, falls von werdender Mutter gewünscht.)

Weitere Zusatzuntersuchungen können im Einzelfall sinnvoll sein. Bitte sprechen Sie uns bei diesbezüglichen Fragen an. Wir beraten Sie gern und individuell.